UNSERE PATENZÜNFTE

Die Narrenzunft Ailingen e.V.

Seit mehr als hundert Jahren kann die Narretei in Ailingen nachgewiesen werden. Im Seeblatt von 16.02.1882 wird z.B. bereits für eine Veranstaltung mit anschließender Tanzbelustigung geworben. Nachdem in den Kriegsjahren die Fasnet verboten war, begann in den frühen fünfziger Jahren die Ailinger Fasnet wieder. Man traf sich bei Bäckermeister Amann, um Fasnetshäser zu erstellen. So entstanden der „Wilde Haufen“ die „Großkopfeten“, die ersten „Gehrenmännle“ und die „Zylindermännle“. Nach und nach kamen dann die ersten „Waldhexen“ sowie die „Hexenreiter“ hinzu. Da zwischenzeitlich viele Masken und Hästräger registriert waren, kam man ohne organisatorische Eingliederung nicht mehr zurecht. Man beschloss daher eine Narrenzunft zu gründen.

Ailingen
Die Narrenzunft Lottenweiler

An einem Winterabend anno 1951 wurde von einen Handvoll Lottenweilern in der „Guten Stube“ des Bergerschen Bauernhofes bei einem guten Glas Most einer närrischen Eingebung Gestalt verliehen. Die Bisher betriebene Fasnet sollte in einer bäuerlichen Narrenzunft Halt und Ordnung finden. Im Jahr 1952 wurde die dann in die Tat umgesetzt und die Narrenzunft Lottenweiler mit Zunftmeister, Zunftrat sowie den beiden Gruppen „Guntenbachfüchse“ und „Riedhänsele“ gegründet. 1970 stellte die Narrenzunft Antrag, in den damals noch internationalen Narrenring, heute Alemannischer Narrenring (ANR) aufgenommen zu werden. Dies geschah daraufhin am 04.04.1970 bei der Hauptversammlung in Leutkirch.